Kardiologie Münster |PRIVATPRAXIS
Dr. med. Heiner Stuckenborg
Innere Medizin und Kardiologie
WANN WIRD EINE LABORDIAGNOSTIK VORGENOMMEN?

Die Labordiagnostik ist ein wichtiger Bestandteil einer modernen kardiologisch-internistischen Untersuchung. Blut- und Urinwerte liefern wertvolle Informationen über Stoffwechsel, Organfunktionen, Entzündungsprozesse, Hormonhaushalt und individuelle Herz-Kreislauf-Risiken. Sie helfen dabei, Beschwerden besser einzuordnen, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und Therapien gezielt zu überwachen.
In unserer Praxis für Kardiologie und Innere Medizin in Münster setzen wir die Labordiagnostik sowohl im Rahmen der Vorsorge als auch zur Abklärung konkreter Beschwerden ein. Je nach Fragestellung können unter anderem Blutzucker, Cholesterinwerte, Nieren- und Leberwerte, Elektrolyte, Entzündungswerte, Schilddrüsenwerte, Blutbild, Gerinnungsparameter sowie spezielle kardiologische Laborwerte bestimmt werden. Die Labordiagnostik inkl. Speziallabor erfolgt in enger Kooperation mit einer großen Laborgemeinschaft.
Besonders wichtig ist die Labordiagnostik bei der Einschätzung von Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Erhöhte Blutfette, Diabetes mellitus, Nierenfunktionsstörungen, Entzündungsprozesse oder hormonelle Veränderungen können das Risiko für Bluthochdruck, Gefäßerkrankungen, Herzrhythmusstörungen oder koronare Herzerkrankungen beeinflussen. Durch gezielte Laboruntersuchungen lassen sich solche Faktoren frühzeitig erkennen und in ein individuelles Vorsorge- oder Behandlungskonzept einordnen.
Auch bei Beschwerden wie Müdigkeit, Leistungsminderung, Herzrasen, Luftnot, Schwindel, Blutdruckschwankungen, unklaren Entzündungszeichen oder Gewichtsveränderungen können Laborwerte entscheidende Hinweise liefern. Die Ergebnisse werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern immer im Zusammenhang mit Ihrer Krankengeschichte, Ihren Symptomen und den weiteren Untersuchungsbefunden bewertet.
Je nach Fragestellung lässt sich die Labordiagnostik sinnvoll mit weiteren Untersuchungen kombinieren. Bei Herzbeschwerden oder Rhythmusstörungen ergänzen Ruhe-EKG, Langzeit-EKG und Echokardiographie die Diagnostik. Bei Bluthochdruck oder Gefäßrisiken können eine Langzeit-Blutdruckmessung, ABI-Messung oder farbcodierte Duplexsonographie sinnvoll sein. Bei Stoffwechsel- oder Hormonfragen kann zusätzlich der Ultraschall der Schilddrüse wichtige Informationen liefern.

