Kardiologie Münster |PRIVATPRAXIS
Dr. med. Heiner Stuckenborg
Innere Medizin und Kardiologie
WANN IST EIN ULTRASCHALL DER HALSGEFÄßE SINNVOLL?

Der Ultraschall der Halsgefäße, auch Duplexsonographie der Halsschlagadern genannt, ist eine schonende und aussagekräftige Untersuchung zur Beurteilung der hirnversorgenden Gefäße. Dabei werden insbesondere die Halsschlagadern untersucht, die das Gehirn mit Blut versorgen. Ziel ist es, Gefäßveränderungen frühzeitig zu erkennen und das individuelle Risiko für Durchblutungsstörungen oder Schlaganfälle besser einzuschätzen.
In unserer kardiologisch-internistischen Praxis in Münster führen wir die Untersuchung schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung durch. Mit modernem Ultraschall lassen sich Gefäßwände, Kalkablagerungen, Plaques, Engstellen und der Blutfluss in den Halsgefäßen sichtbar machen. Die farbcodierte Doppler- und Duplexsonographie ermöglicht dabei nicht nur die Darstellung der Gefäßstruktur, sondern auch die Beurteilung der Flussgeschwindigkeit und möglicher Verengungen.
Der Ultraschall der Halsgefäße kann sinnvoll sein bei bekannten Herz-Kreislauf-Risikofaktoren wie Bluthochdruck, erhöhten Cholesterinwerten, Diabetes mellitus, Rauchen oder familiärer Vorbelastung. Auch bei Schwindel, vorübergehenden neurologischen Symptomen, Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen oder im Rahmen eines kardiologischen Check-ups kann die Untersuchung wichtige Hinweise liefern.
Die Ergebnisse werden direkt im Anschluss ärztlich ausgewertet und mit Ihren persönlichen Risikofaktoren sowie weiteren Befunden eingeordnet. Falls Auffälligkeiten festgestellt werden, können gezielte Maßnahmen zur Gefäßvorsorge, eine Anpassung der medikamentösen Therapie oder weiterführende Untersuchungen empfohlen werden. So unterstützt der Ultraschall der Halsgefäße eine frühzeitige Prävention und eine individuelle kardiologisch-internistische Betreuung.

